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Einmal quer durch Europa
Nanotechnik international und interdisziplinär erleben
17/06/2026
Der Masterstudiengang Mikro- und Nanotechnik zeichnet sich unter anderem durch seine internationale und interdisziplinäre Ausrichtung aus. Jüngst wurden diese Aspekte durch den Besuch renommierter Gastdozenten aus Schweden und Bulgarien verstärkt.
Internationale Expertise mit Alternativen für eine nachhaltigere Fertigung aus Schweden
Professor Ivan Maximov von der Lund University brachte im Rahmen der Vorlesung "Sustainability in Semiconductor Fabrication" innovative Einblicke in die Prozessoptimierung bei Nanostrukturierungsverfahren mit. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der nachhaltigen Fertigung. Die Studierenden erfuhren mehr über alternative Verfahren wie Nanoimprint und die Optimierung eingesetzter Gase.
Live-Demonstration mit ferngesteuerter Detektivarbeit aus Bulgarien
Professor Dimitar Nikolov von der Technischen Universität Sofia begeisterte mit einer Live-Demonstration zur Röntgenanalyse im Modul "Mikro- und Nanoanalytik". Die Studierenden konnten von München aus eine Anlage in Sofia fernsteuern und in Detektivarbeit auf der Nanoskala Fehleranalyse auf einer Leiterplatte betreiben.
Erasmus+ ermöglicht internationalen Austausch
Diese wertvollen Gastvorträge und die internationale Zusammenarbeit waren möglich durch die Erasmus+ Förderung für Dozierendenaustausch und wurden unterstützt durch das EU-Projekt CHIPS of Europe (www.chipsofeurope.eu). Dieses Projekt arbeitet an Shared-Teaching Formaten, um den internationalen Austausch aktiv zu fördern. Zukünftige Initiativen zielen unter anderem auf die Entwicklung von COIL-Formaten (Collaborative Online International Learning) und die Implementierung von Double Degree Programmen mit zusätzlichen europäischen Partnern ab.
Unsere Studierenden und Lehrenden können sich auf weitere spannende Zeiten mit noch mehr internationalen Lernmöglichkeiten freuen.